Wie viel ist mein alter Goldschmuck wert?

Wieviel ist mein alter Goldschmuck wert?

Die Experten-Tipps von Cord Brandt, Lange Edelmetalle aus Bremen, wie Sie Ihren Goldschmuck zu Geld machen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

in deutschen Haushalten schlummert ein Vermögen und oftmals lohnt es sich, die alten Schatullen zu öffnen und den Inhalt zu verwerten.  So liegt seit Jahren zum Beispiel eine Goldkette aus den sechziger Jahren in einem verstaubten Etui  zu Hause herum – ein Erbstück, das leider aus der Mode gekommen ist. Daneben ein alter Goldring mit einem Topas-Stein, aber die Ringgröße passt nicht. „Fast immer lohnt es sich, solche Schmuckstücke zum Goldhändler zu bringen und zu verkaufen“, weiß Cord Brandt, Geschäftsführer bei Lange Edelmetalle aus seinem täglichen Geschäft. Das Unternehmen ist seit über 35 Jahren in der Bremer Sögestraße angesiedelt und berät Kunden seriös und partnerschaftlich, wenn es um die Verwertung und den An- und Verkauf von Altgold geht. Nutzen Sie  deshalb jetzt das Wissen des Profis, damit Sie den optimalen Preis für Ihre Schätze erzielen.

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Schritt für Schritt zum Goldexperten!

Schritt 1: Sehen Sie sich den Schmuck zu Hause genau an, den Sie verkaufen wollen. Trägt das Schmuckstück einen Stempel? Je höher die Zahl, desto höher ist der Goldgehalt. So haben Sie schon mal eine Richtung für den späteren Wert vor Augen. Falls der Schmuck keinen Stempel aufweist, kann es sich unter Umständen um ein vergoldetes Stück handeln.


Schritt 2: Für Gold wird an der Londoner Börse werktäglich ein aktueller Goldpreis auf Basis des US-Dollars ermittelt. Für den Euroraum gilt allerdings der Kurs des Euro. Dies bedeutet: Wird der Euro im Vergleich zum US-Dollars schwächer, steigt der Euro-Goldpreis. Ein starker Euro lässt somit den für Sie geltenden Euro-Goldpreis fallen. Im Internet finden Sie tagesaktuell zahlreiche Angaben zum Goldpreis.


Schritt 3: Bei den Goldpreisen handelt es sich im Regelfall um die An- und Verkaufspreise für das Edelmetall Gold, also Feingold. Feingold ist reines Gold: In der Theorie ist von 1.000 Teilchen die Rede, in der Praxis sind es aber nur 999,9 Teile Feingold. Deshalb sind Feingoldbarren mit 999,9 gestempelt, der Fachmann spricht von punziert.


Schritt 4: Auf Ihren Goldschmuck finden Sie eine Punze (Stempel). In der Regel finden Sie Zahlen wie 333, 585 oder 750. Die Punzierung 333 bedeutet, dass von 1.000 Teilchen 333 Teile Feingold sind – die restlichen Teilchen, in diesem Falle 667 Teile sind Legierungsmetalle wie Silber, Kupfer, Palladium etc. Bei 585 liegt der Feingold-Anteil bei über der Hälfte (58,5%), bei 750 bei 75%.  Hin und wieder wird noch die alte Bezeichnung 8 Karat (Gold 333), 14 Karat (Gold 585) und 18 Karat (Gold 750) verwendet. Karat-Angaben werden allerdings nicht mehr gestempelt.


 

BildSchritt 5: Zur Ermittlung des Gewichts werden die Schmuckstücke einzeln auf eine spezielle Waage gelegt und dies geschieht bei einem seriösen Goldankäufer vor Ihren Augen. Verlangen Sie im Zweifelsfall, dass Sie die Waage selbst überprüfen dürfen. Legen Sie dazu vier 1-€-Münze auf die Waagschale. Jede 1-€-Münze wiegt ziemlich genau 7,5 Gramm. Vier Münzen müssten demnach 30 Gramm anzeigen. Anschließend legen Sie das Schmuckstück auf die Waage.

 


Schritt 6: Angenommen die Goldkette wiegt 32 Gramm und besteht aus 585er Gold, so sollte zunächst der Feingold-Anteil berechnet werden: 32 Gramm mal 0,585 = 18,72 Gramm Feingold. Nun gilt es den aktuellen Feingold-Preis im Internet zu eruieren. Nehmen wir beispielsweise einen Preis von € 30,48 für ein Gramm Feingold. Gewerbliche Altgoldankäufer haben im Regelfall eine Spanne von ca. 15% auf den Tageskurs, da wir Ankäufer ein gewisses Kursrisiko tragen und den Ankauf vorfinanzieren. Somit errechnet sich der Wert des Altgoldes wie folgt:  30,48 Euro/ Gramm Gold 585 minus 15 % gleich € 25,91. Jetzt werden die 18,72 Gramm Altgold mit dem Ankaufspreis von € 25,91 multipliziert. Ihr Ankaufspreis läge somit bei unter den oben genannten Voraussetzungen bei € 485,04.


Schritt 7: Suchen Sie sich Ihren Ankäufer gut aus! Holen Sie sich vorab telefonisch ein. Lassen Sie sich den Goldpreis bei einem persönlichen Besuch bestätigen. Bitten Sie den Ankäufer, dass er sie bei der Strichprobe auf Echtheit über die Schulter schauen lässt. Wenn der Goldgehalt 585 überprüft werden soll, wird das Band mit der Außenkante über einen ca. 5 x 3 cm großen Achatstein gezogen. Auf den goldenen Abriebstrich wird Königswasser (Salpeter- und Salzsäure für Gold 333, 585 und 750 in unterschiedlichen Stärken) geträufelt. Werden die Goldpartikel aufgelöst, ist die Legierung nicht in Ordnung oder es handelt sich nicht um Gold, sondern z.B. eine vergoldete Messinglegierung. Das kommt öfters vor, als man denkt. In den fünfziger und sechziger Jahren gab es sogenannte Occasionen von fliegenden Händlern, die vergoldeten Messingschmuck als Echtschmuck auf dem Markt angeboten haben und denen besonders Touristen auf den Leim gingen.


Schritt 8: Wenn Sie Ihr Schmuckstück auf dem Postweg zur Schätzung senden wollen, dann achten Sie auf eine unverfängliche Außenverpackung (z.B. einen Schuhkarton) und wählen Sie eine Versandart, bei der der Empfänger den Empfang quittieren muss. Überprüfen Sie bitte auch die Bonität und die Adresse des Ankäufers. Kennen Sie den Namen des Inhabers oder Geschäftsführers, ist auf der Website im Impressum die Steuernummer angegeben? Ein Telefonat im Vorfeld ist immer hilfreich! Scheuen Sie sich nicht, entsprechende  Fragen zu stellen.

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Bei Fragen können Sie sich auch an den Experten wenden:

Lange Edelmetallhandel
Telefon: 0421 32 00 68

www.lange-edelmetall.de

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